Missverständnisse über Improvisation

06.09.2021

„Da müssen wir leider improvisieren.“ Improvisieren hat einen schlechten Ruf. Der Satz „Wir müssen improvisieren“ fällt immer dann, wenn etwas Unvorhergesehenes, Unangenehmes passiert. Wenn wir unsere Pläne nicht umsetzen können, sei es bei einem Projekt, im Unternehmen oder einfach im Leben. Wie wäre es, wenn du dein Mindset änderst und künftig sagst: „Ich kann improvisieren, wenn’s darauf ankommt“?

Das Gute ist: Wir können improvisieren! Ohne diese Fähigkeit wäre die Menschheit längst ausgestorben und auch die letzten 1,5 Jahre wären anders verlaufen. Noch dazu können wir Improvisieren sogar lernen und besser verstehen, worauf es dabei ankommt.

Im Improvisationstheater gibt es klare Prinzipien, die den Spieler*innen auf der Bühne helfen gute Szenen zu spielen. Diese Prinzipien und Social Skills bewähren sich auch im Beruf und im Alltag. In Unternehmen und bei Projekten wird es immer wichtiger, spontan auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.

Improvisieren klingt für viele nach unvorbereitetem Huschpfusch und „irgendwiekommenwirdaschondurch“. Ein Grund dafür sind ein paar Missverständnisse, die es in Bezug auf Improvisation gibt. Welche das sind, erfährst du in diesem Video.

PS: In den letzten Monaten wurde ich oft gefragt, was wir gerade jetzt von Improvisation lernen können.  In meinen Videos rede ich über Prinzipien der Improvisation und wie wir davon beruflich und privat profitieren können. Ich freu mich, wenn Dir Improvisation im Alltag leichter gelingt und diese Videos eine Inspiration dafür sind.